Probleme bei den Konzertberichten

Ich hab grad die Zusatzseite nochmal neu machen müssen und irgendwie scheinen ein paar Links zu fehlen von Berichten, die ich auf jeden Fall geschrieben habe. Ich werde das die Tage beheben, falls also ein Link fehlt: einfach mal im Blog gucken Ansonsten: der GlasBlasSing Quintett-Auftritt war der absolute Hammer! Ich bin immer noch total platt. Der Bericht ist fast fertig, ich stell ihn on, sobald er ganz fertig ist, wird wohl die Tage was. Aber nun mach ich erstmal die Diplomarbeit weiter, die muss ja auch bald abgegeben werden

Diplomarbeit - Wir nähern uns dem Ende

Tja, die Abgabe der Diplomarbeit nähert sich. Jetzt hab ich nur noch knapp einen Monat, muss aber das Korrekturlesen und Drucken auch noch mit bedenken. Heißt, ich sollte in zwei Wochen mit allem fertig sein, dann hab ich noch eine Woche Zeit, um alles durchzulesen und zu überarbeiten. Dann geht's an meine Eltern und ne Freundin zum Korrekturlesen (Danke schonmal!), dann kann ichs nochmal durcharbeiten und dann muss ich drucken lassen.

Ein straffer Zeitplan wie ich finde. Vor allem, da mir mein ganzer Rechtsvergleich noch fehlt (und das is ja die Eigenarbeit). Und ich noch einige Bereiche zwar gelesen, aber noch nicht aufgeschrieben habe, muss ich ja auch noch machen.

Und Motivation hab ich leider schon lange nicht mehr. Ich bin ausgebrannt, ich mag nich mehr. Und doch muss ich. Aber ich kann mich, wie gesagt, nicht motivieren. Ein Teufelskreis. Ich schlag drei Kreuze wenn ich fertig bin. Ich mag nich mehr. Aber was aufbauend is ... ich werd wohl fertig - irgendwie

3. Dresdner a cappella-Festival (21.08.2009) mit Medlz, LaLeLu und Rock4

Genau genommen begann für mich das dritte Dresdner a cappella-Festival bereits am Nachmittag, denn da gab es das Medlz-Fantreffen. Ursprünglich wollten wir paddeln gehen, aber das fiel buchstäblich ins Wasser, denn es hatte vorher stark geregnet und tropfte immer noch bedenklich. Aber der Fanclub und die Medlz hatten für ein Ersatzprogramm gesorgt, wir durften bereits ins Parktheater. Im dortigen „Backstage-Bereich“ bewirteten uns die Medlz mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Dazu gab es nette Gespräche mit ihnen – und den Soundcheck der anderen Gruppen gab's dazu auch noch zu hören. Gegen 17 Uhr mussten dann auch die Medlz Soundcheck machen und wir gingen in eine Gaststätte im Park um noch eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Damit wir am Abend wieder ins Theater kommen konnten (wir hatten ja keine Karten), gab's von den Security „VIP-Bänder“ in Form von Kabelbindern. Seeehr extravagant  ... naja, daran muss beim 4. a cappella-Festival aber noch gearbeitet werden . Es war auf jeden Fall ein wirklich sehr netter Nachmittag, der Lust auf den Abend machte. Der kam dann zum Glück auch sehr schnell und um 20 Uhr ging es dann los.


Nach einem kurzen Opener kamen die Medlz auf die Bühne, sie eröffneten als Gastgeberinnen das 3. Dresdner a cappella-Festival. Nelly stellte sich in die Mitte und schon begannen sie mit „Mercy“, im Original von Duffy gesungen. Wirklich schön.


Bine begrüßte uns, während die anderen bereits mit dem Rhythmus für das nächste Lied starteten. Auf den obligatorischen Ausruf „Hallo Dresden“ konnte natürlich nur ein „Hallo Medlz“ kommen. Meiner Meinung nach klappte das auch prima, jedenfalls hörte es sich von meinem Platz aus gut an, doch Bine fand es zu dünn für ihre Heimatstadt. Sie ließ es uns wiederholen und tatsächlich, nach erneuter Aufforderung klang das „Hallo Medlz“ noch voller. Da war selbst Bine zufrieden.

Sie zeigte uns nun den Rhythmus für das nächste Lied, den wir mitklatschen sollten. Immer schön auf die zwei und die vier, denn der Rest ist für Florian Silbereisen reserviert. Und bei dem waren wir ja nachweislich nicht, sonst hätten wir wohl kaum „Hallo Medlz“ gerufen . Da das mit dem Klatschen so gut klappte, durften wir auch singen – und zwar „Hey, hey, hey“. Da wir nun ja sehr gut den Hintergrund der anderen Medlz unterstützten, konnte Bine mit „Entspann dich“ loslegen. Ich liebe dieses Lied, ich finde die Melodie wunderschön und den Text wirklich sehr gelungen, auch wenn ich am Anfang etliche Anläufe gebraucht habe, den ganzen Text zu verstehen. Mittlerweile hab ich so viel geübt, dass ich ihn sogar mitsingen kann . Es ist auf jeden Fall eines meiner absoluten Lieblingslieder und ich freute mich sehr, dass sie es sangen.


Nachdem die letzten Takte verklungen waren, prüfte Bine unser Kurzzeitgedächtnis. Wir bestanden den Test zum Glück auch, denn wir wussten die Antwort auf „Hallo Dresden“ noch . Danach erklärte sie uns aber ganz ernsthaft den Ablauf des Abends, erst würden sie auftreten, dann würden LaLeLu und Rock4 für uns ihr bestes geben. Zwischen den Auftritten würde es jeweils 20 min. Pause geben. Dann erzählte sie uns noch etwas über das nun folgende Lied. Das wäre nämlich für Jens, ihren Tontechniker, der sei extrem wichtig für sie.

Lydia ging in die Mitte der Bühne und erzählte uns in „Er küsst so gut“ von Jens Qualitäten (ob sie das aus persönlicher Erfahrung weiß? ). Dieses Lied hörte sich live ganz anders an, als auf CD. Es war durch die lang gezogenen „Ahaas“ im Hintergrund irgendwie „weicher“ (auch wenn jetzt bestimmt keiner weiß, was ich meine, ich fand's wunderschön )


Lydia hatte auch im nächsten Lied die Hauptstimme und blieb so gleich in der Mitte stehen, während sich die anderen Medlz umsortierten. Und schon konnte es mit „Unser Jahr“ weitergehen. *Seufts* - schön (Werbeunterbrechung: Das Video dazu gibt es auf www.medlz.de oder auf youtube *Ende Werbeunterbrechung* ).


Wir wurden aber sofort wieder auf der melancholisches Stimmung gerissen, denn Silli fetzte mit „Sag mal“ über die Bühne. Ein wirklich richtig geiles Lied, dass man doch öfters mal manchem unangenehmen Zeitgenossen entgegen schreien möchte. Ich freute mich sehr darüber, vor allem, weil es Sillis erste und leider auch einzige Hauptstimme an diesem Abend war.


Bine erzählte uns dann, dass sie als Frauen vor allem gerne Liebeslieder und Balladen schreiben würden, dass würde so leicht von der Hand gehen. Das folgende Lied vom neuen Album sei auch eine Ballade und würde ihr besonders gut gefallen. Ihrer Meinung nach gäbe es keine schönere Liebeserklärung einer Tochter an ihren Vater, den sie ein bisschen später kennen gelernt hätte.

Mary trat in die Mitte und begann mit „Paps“. Die anderen Medlz hatten sich auf Stühle bzw. die Trommelkiste gesetzt, weshalb die ruhige Wirkung des Liedes noch besser rüber kam. Wow, eine wirklich tolle Liebeserklärung!


Ohne Moderation ging's direkt weiter mit „Vielleicht“. Hier benutzen die Medlz wieder einige Percussionsinstrumente wie das Tamburin. Neben dieser klanglichen Vielfalt gab es auch viel stimmliche, denn es gab nicht nur eine Leadsängerin. Wirklich super das Lied. Und ich fand auch, dass das Lied live viel mehr Power hatte, auch wenn ich die CD-Version sehr liebe und das Lied zu meinen Lieblingsliedern gehört. Nebenbei durften wir übrigens auch singen und wurden dazu in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 waren die ganz rechts von uns. Sie durften „Vielleicht, vielleicht ist es nicht für immer, vielleicht, vielleicht, vielleicht“ singen. Wir hatten es als Gruppe 2 da einfacher, wir mussten uns nur „Ohoho ohoh ohoh“ merken . Der Publikumschor hörte sich gar nicht mal so schlecht an und so durften wir das Lied mit den Medlz beenden.


Bine zählte das nächste Lied an und begann ohne Umschweife mit „A little less conversation“, im Original vom großen Elvis gesungen. Aber auch Klein-Bine (und damit mein ich wirklich nur die Körpergröße) rockte die Bühne ganz heftig. Party total! Das Lied hatte ich in der Medlz-Version auch noch nie gehört. Gefiel mir aber sehr, sehr gut. Und singen durften wir auch wieder *freu*. Besonders geil fand ich ja auch Sillis Brakedance-Einlage bei dem Lied!


Danach meinte Bine, dass sie nun fertig seien. Nach einem bedauernden „Ohhhh“ meinte sie, dass aber noch ne Zugabe käme. Sie meinte, sie hätten nachher am Stand auch CDs wie das neue Album „Aufgetaucht“ dabei. Das könnten wir ja jetzt schon für Weihnachten kaufen. Mit den Einnahmen würden sie nämlich ihre neue Weihnachts-CD finanzieren. Und wenn sie kein Geld einnehmen würden, dann würden sie ... sie brach ab und alle Medlz guckten, wie wenn sie gleich losweinen würden. Bine versicherte uns auch gleich, dass es ein sehr schönes Album sei und wir bekamen eine Kostprobe in Form von „Silent night“. Aber da sie uns nur „anfüttern“ wollten, gab's leider nur eine Zeile (ich hab mich aber urplötzlich sehr weihnachtlich gefühlt!). Das sei jetzt zwar Erpressung, aber egal .

Bine kam dann doch wieder zurück zum letzten Lied und meinte, dass dieses Lied das Lieblingslied eines schweizer Freundes sei. Jedes Mal, wenn er das Lied hören würde, würde er anfangen zu heulen. Sie würden aber nicht ganz verstehen, warum. Vielleicht könnten wir es ihnen ja nachher am Stand erklären.

Ich hätte es nicht gekonnte, denn wie man bei „Das Boot“ weinen kann, verstehe ich nicht. Vielleicht hatte der Arme in der Schweiz mal einen U-Boot-Unfall und erinnert sich jedes Mal daran zurück. Ich meinerseits freute mich jedenfalls unbändig  . Ein wirklich geiles Lied, schon im Original, aber die Version is noch viel, viel besser!


Ganz vorbei war es zum Glück aber trotzdem noch nicht. Die Medlz ließen sich erweichen und sangen noch ein Lied für uns, und zwar „The lion sleeps tonight“. Auch so ein Lied zum Träumen, gesungen von Nelly. Besonders freute ich mich wieder mal über Strophe zwei in französisch .


Dann war der Medlz-Teil und somit 1/3 des Konzertes leider auch schon vorbei – wir wurden in die zwanzigminütige Pause geschickt. 20 min. mussten wir allerdings nicht mehr warten, denn Bine kam früher auf die Bühne und kündigte LaLeLu aus Hamburg an.

Leider fing es in dem Moment, als LaLeLu ihre Show begannen, an, wie aus Kübeln zu gießen. Wir schauten also nur noch, dass wir unsere Regenjacken anzogen und versuchten, unsere Beine mit dem Schirm zu schützen. All das gelang aufgrund der Heftigkeit leider nur bedingt, da uns der Regen in den Kragen und vom Schirm auf die Hose lief. Aber ohne wären wir noch nasser geworden. Deswegen bekam ich vom ersten Lied „Brazil“ leider auch nicht viel mit, wir waren um Schadensbegrenzung bemüht .


Sören begrüßte uns dann und meinte, dass sie sich wahnsinnig freuen würden, in Dresden zu sein. Und dann hoffte er tatsächlich, dass es noch ein bisschen weiterregnen würde, denn dass würde zum nächsten Lied passen. Das hieß bezeichnenderweise „Wetterverhältnisse“ und handelte von Niederschlägen in jeder Form, also besonders Regen und Schnee. In diesem Moment begann ich mich zu fragen, ob vielleicht LaLeLu für dieses Wetterchaos verantwortlich waren. Ich finde, wir sollten es in Zukunft wie bei „Songs an einem Sommerabend“ machen, alle müssen einfach was über die Sonne singen, dann bleibt es auch trocken. Ansonsten war es von der Melodie sehr schön, aber textlich absolut unpassend. Von Schnee im August zu singen – naja. Ich hätte es nicht gemacht. Allerdings passte der allerletzte Satz - „Scheiß Wetter“ absolut. Und zum Glück wurde es da wieder weniger mit dem Regen.


Sören erzählte uns dann, dass sie schon den Nachmittag über da gewesen seien und führte uns vor, was er an sächsisch gelernt hatte. Leider verstand ihn keiner so richtig, weil das Sächsisch wohl sehr schlecht war. Aber das machte nix, er meinte, er habe es auch nicht verstanden. Sie seien ja so viel in Deutschland rumgekommen und hätten da richtig viel erlebt. Und deswegen hätten sie ein Lied geschrieben. Nun würde ihre ganz persönliche Deutschlandtour kommen.

Und dann begannen sie mit „Zeichen und Wunder“. Das kannte ich sogar, denn sie hatten den Anfang (der bezeichnenderweise von Franken handelt) für Thomas Abschieds-DVD gesungen. Teilweise war es schon sehr lustig, aber im großen war es schon sehr böse, weil sämtliche Klischees bestimmter Volksgruppen aufgegriffen wurden. Hm ... schön vorgetragen, aber nach dem Lied davor war ich auch hier nicht so sonderlich gnädig gestimmt.


Aber mit dem nächsten Lied gelang es ihnen, das Ruder rumzureisen. Denn Sanna durfte nun „Hot stuff“ singen, dass hatte mir schon im Soundcheck total gefallen. Es war auch total süß, mit welcher Energie sie da fetzte. Sie hat auch eine wirklich schöne Stimme für das Lied. Fand ich schon sehr schön, auch zum Anschauen (auch wenn ich kein Mann bin). Besonders lustig fand ich auch die Stelle, in der Jan eine Luftgitarre (naja, aufblasbare is treffender, aber Luftgitarre klingt schöner) spielt und sie ihn durch ihr Anbaggern total verwirrt . Das Lied gefiel mir wirklich sehr, sehr gut.


Sören meinte dann, dass es für einen Künstler immer das Schlimmste sei, wenn der Vater auch ein berühmter Künstler sei und er, der Sohn, sei in Schatten des Vaters gescheitert. Jüngstes Beispiel sei Enrique Iglesias. Er sei gerade auf seiner großen Deutschlandtournee und besonders würde ihn in Deutschland das Verhalten der Autofahrer erschrecken. Sowas würde er gar nicht kennen. Deswegen hätte er seinen Welthit „Hero“ ins Deutsche übersetzt, um uns zu zeigen, wie er sich im Straßenverkehr verhalten würde.

Und dann kam er – Enrique (Jan) Iglesias (wunderbar schwul angezogen und mit „sexy“ Mütze) und erzählte uns in „Grüner wird es nicht“ von seinen Problemen. Alle können seiner Meinung nach nämlich nicht Auto fahren und müssen nochmal in die Fahrschule. Sehr lustig, vor allem die Pointe (die ich aber nicht verrate ). Auch Jans körperlicher Einsatz, der sich trotz nasser Bühne nicht von der Choreografie abhalten ließ und sich dort wälzte, muss wirklich lobend erwähnt werden.


Dann erzählte uns Sören, während die restlichen die Notenmappen holten, dass es in Deutschland ja irgendwie an Superhelden mangeln würde. Sie hätten aber ihre persönlichen Superhelden und hätten eine Hymne für sie geschrieben.

Sie stellten sich schön mit ihren Notenmappe in der Mitte der Bühne auf und begannen zusammen „Lobet die Herrin“ zu singen, in dem sie über die Kanzlerin und ihre Regierungsmannschaft berichteten und herzogen. Auch einige Lokalpolitiker mussten herhalten. Dieses Lied war teilweise sehr böse, aber dadurch sehr lustig. Amen.


Sanna, Sören und Jan gingen von der Bühne und Tobias blieb zurück und präsentierte uns den „Promi-Talk: Deutschland, ein Gourmetparadies“ war das Thema. Marcel Reich-Ranicki hatte sich berühmte Gäste wie Franz Müntefering, Angela Merkel, Gerhard Schröder und Boris Becker eingeladen. Sie alle äußerten sich zu lebensmittel- und genußtechnischen Themen. Wow, das war mein Highlight von LaLeLu. Wahnsinn, wie echt Tobias als einzelner Mann die ganzen Promis stimmlich nachmachte, man dachte echt, die säßen wirklich auf der Bühne. Und vor allem waren die Gedichtskomposition der „Gäste“ auch so lustig. Hamma, ich war sprachlos!


Sören meinte, sie würden nun zu einem weiteren weltrekordverdächtigen Beitrag kommen, sie würden in zehn Minuten als Schlussbeitrag nun alle großen Welthits singen. Naja, ALLE Welthits schafften sie im „Mega-Medley“ natürlich nicht, da sie teilweise sehr lange bei einem Hit blieben, bei den Kontrollören kam der Wechsel schneller. Aber die Komposition war sehr lustig, da war von „Pack die Badehose ein“ mit Mickey-Maus-Stimme über Comedian Harmonists und die Beatles bis Heino alles dabei. Und vor allem teilweise auch sehr unpassend hintereinander. Das machte die Sache aber sehr lustig.


LaLeLu ließen sich aber glücklicherweise noch zu einer Zugabe erweichen. Davor jedoch verkündigten sie, wann sie wieder in Dresden sein würden. Dann legten sie mit „Moon River – LaLeLu“ los und trugen uns diese beiden wunderschönen Balladen vor. Das ganz am Ende eines Konzertes stell ich mir sehr passend vor – so als „Rausschmeißer“.


Danach gab's wieder 20 min. Pause. Auch nach der kam Bine wieder auf die Bühne und kündigte uns die letzte Gruppe des Abends an – Rock4.


Die begannen mit „In the air tonight“ von Phil Collins. Und ich kann nur sagen – Wow! Sie waren nur zu viert, aber trotzdem gelang ihnen schon bei diesem ersten Lied ein wahnsinniger Klangteppich (also es hörte sich nach mehr Leuten an, dass mein ich u.a.) und ich war einfach gefesselt. Vor allem auch, weil der Hauptsänger dieses Liedes – Luc (Devens) so eine Wahnsinnsstimme hatte. Ich war schlicht begeistert nach dem Lied und vergaß sogar zu fotografieren


Ohne Moderation ging's mit einem weiteren Lied, gesungen von Luc, weiter. Es hieß „Every little thing she does“ und ist im Original von Sting. Das ich das Lied kennen, viel mir aber erst gegen Ende auf, sie hatten es doch ein wenig variiert. Auch dieses Lied war einfach wunderschön, besonders fiel mir auch hier der Bass auf. Der kam nämlich ganz schön tief – wie war das, Frauen stehen auf Bässe . Wow blieb mir da auch nur wieder zu sagen.


Nun begrüßte uns Luc (Nelissen) auf Deutsch. Er meinte, er würde das nun probieren, wenn wir neue Wörter hören würden, dann habe er sie gerade erfunden. Wir sollten einfach gnädig sei. Er erklärte uns, dass sie heute einen Querschnitt aus ihren Shows singen würden. Sie hätten eine Timless-Show mit zeitlosen Liedern, eine Queen-Show mit Queen-Liedern und eine Sting/Police-Show mit Sting/Police-Liedern. Er wünschte uns viel Spaß.

Es ging auch gleich weiter mit einem Sting-Hit – und zwar „Desert rose“. Besonders schön war hier auch der Hintergrund – ganz viel „uhuhuh“, da steh ich ja drauf . Das Lied hatte wirklich was von Wüste und man könnte fast meinen, man säße in einer Oase, jemand spielt in der Nähe ein traditionelles arabisches Leierinstument (auch wenn mir grad keins einfällt ) und draußen trabt ein Kamel vorbei. Wirklich ein Lied zum Träumen.


Auch das nächste Lied war wieder von Sting und somit aus der Sting/Police-Show. Es hieß „Spirit in the material world“ und war von Stil her dem vorherigen Lied sehr ähnlich – sehr extravaganter Pop also. Auch dieses Lied fand ich richtig beeindruckend, weil der Hintergrund wieder so schön fremdländisch war. Besonders schön war auch, das wir unter Lucs Anleitung mitsingen durften. Das machen wir doch gerne .


Luc (Devens) moderierte nun – auch auf Deutsch. Meinte aber, dass sein Deutsch sehr schlecht sei, er würde sich sehr „unbequem“ fühlen. Aber er habe gestern einen Satz geübt, denn wolle er uns nun sagen. Nach kurzem Überlegen sagte er ihn uns tatsächlich fehlerfrei – jedenfalls grammatikalisch. Den der Satz hatte einen inhaltlichen Fehler – er lautete nämlich: „Eines Tages wird Holland Fussballweltmeister sein – und zwar im Finale gegen Deutschland, 2:1 durch van der Vaart in der letzten Minute“. Das hätte er wohl gerne   .

Dann kam er zur Musik zurück und erzählte uns, dass sie oft Lieder machen würden, von denen ihnen andere abraten würden, weil sie z.B. zu klassisch seien. Sie würden es aber trotzdem machen. Im folgenden Lied habe ihr Bass die Hauptstimme – damit sei ja bewiesen, dass auch Bässe Text behalten können.

Und wahrlich, in „The prophet's song“ hatte Nico die Hauptstimme, allerdings war es mehr Sprechgesang. Aber dadurch und durch die Hintergrundmusik (mit viel „Duuuu“ ) entstand eine wirklich gruslige Atmosphäre, die durch die dunkelblaue Bühnenbeleuchtung noch unterstrichen wurde. Hammer – mein absolutes Rock4-Highlight des Abends. Ich saß mal wieder wie gebannt auf meinem Stuhl.


Weiter ging's dann mit dem Queen-Hit „Killer Queen“. Es war schon beängstigend, wie sehr Lucs (Devens) Stimme zu den Queen-Liedern passt. Und ich finde er hört sich schon ähnlich wie Freddy Mercury an. Mitten im Lied gab's eine Unterbrechung – alle dachten, es sei vorbei und klatschten. Dadurch kam Luc aber so aus dem Konzept, dass er „vergaß“ wie das Lied weitergeht. Nochmal anfangen wollte er auch nicht. Zum Glück fiel ihm aber wieder ein, wie es weitergeht und so konnten sie das Lied ohne Probleme beenden. Allerdings trauten wir uns am Ende erstmal nicht wirklich zu klatschen – nicht das wir wieder dafür sorgen, dass er nicht weiter weiß .


Er bedankte sich dann und meinte dann, wir würden wohl Queen-Songs mögen. Sie würden jetzt also noch ein paar singen. Das nächste sei für Verliebte – sie sollten einander „ganz scharf in die Augen“ schauen (ich finde das so süß, diese kleinen liebenswerten Fehlerchen und mach mich keinesfalls darüber lustig!).

Er begann auch gleich mit dem super-romantischen „Love of my life“. *Seufts*, auch wenn ich niemanden zum In-die-Augen-schauen dabei hatte, auch ich genoss dieses Lied total. Schon im Original ein wunderschönes Lied und dieser Version erst recht. Nur das ekstatische Kreischen mancher Leute störte die ruhige Wirkung dieses Liedes beim Schlussapplaus ein wenig.


Danach kam mein Ohrwurm des Wochenendes. Ich sag nur „dmdmdmbabadedu“, denn diese Zeile aus „Under pressure“, ebenfalls von Queen, hatte sich beharrlich in meinem Hirn festgesetzt. Aber eine super Darbietung dieses Liedes. Es gehört schon zu meinen Queen-Lieblingsliedern, aber diese Version gefiel mit genauso gut – und das muss man erstmal schaffen. Ich hätte aber auch nie gedacht, dass man Queen-Hits so gut und vor allem auch ähnlich umsetzen kann! Besonders lustig war die Stelle, als Luc (Devens) uns mitschnippen ließ und meinte, er würde das ja sehr unmännlich finden. Aber das sei halt Queen (und hier lachte er wieder so schön böse). Er meinte, sie seinen ja das erste Mal in Dresden und fragte uns, ob wir uns vorstellen könnten, wie sie sich fühlen würden – nämlich „under pressure“ .


Luc meinte dann, dass sie nun langsam zum Ende der Show kommen würden und vielleicht sei es ganz gut, „intim“ abzuschließen und zwar mit einem Lied über „scharfen Sex“.

Er stellte sich hin und sie begannen „Sculpture“ zu singen – und ja, wenn man die Fantasie spielen ließ, konnte man sich schon so einiges vorstellen . An den Text erinnere ich mich leider nicht mehr, ich weiß also nicht, ob der Inhalt wirklich stimmte . Ein sehr stimmungsvolles Lied auf jeden Fall.


Weiter ging's dann mit „School“ von Supertramp, welches auch wieder beeindruckend war. Es war zwar gut, aber an dem Abend gab es eindeutig viel bessere Stücke, deswegen ist es mir wohl nicht sonderlich in Erinnerung geblieben.


Nun gab es noch einen weiteren Police-Klassiker und zwar handelte es sich um „Bring on the night“, welches selbst ich bereits kannte (und soviel Police-Sachen kenn ich gar nicht ) Das Lied hatte wieder eine wunderschöne Rhythmusmelodie, sodass ich andächtig mitwippend auf dem Stuhl saß. Außerdem durften wir zum Abschluss nochmal mitsingen, was will man mehr .

Nun kamen LaLeLu und die Medlz auf die Bühne und alle Gruppen sangen zusammen für uns (abwechselnd und durch die Gruppen hindurch) „Stand by me“ für uns (als bekennender Kontrollöre-Fans schauten wir uns an dieser Stelle natürlich an und riefen ganz laut: „Stand by – nie!“, man hat ja so seine Prinzipien ). Strophe 2 gab es dann auch in umgedichteter Version, ich erinnere mich leider nicht mehr, was Jan von LaLeLu da sang .


Nach diesem Lied war das 3. Dresdner a cappella-Festival dann leider auch schon zuende, und wir gingen zügig nach Hause – immerhin warteten dort trockene Klamotten auf uns .

 

Fazit: Das die Medlz gut sind, wusste ich . LaLeLu waren auch sehr gut, am meisten überrascht haben mich jedoch Rock4, die kannte ich vorher ja auch noch nicht. Ein wirklich super Abend, mit Musik auf sehr hohem Niveau. Wenn nichts dazwischenkommt bin ich auch nächstes Jahr wieder in Dresden dabei

 

Bilder kommen noch, ich hab grad Probleme mit dem Verkleinern, dauert also noch ein paar Stunden/Tage

Diplomarbeit - welche Woche auch immer ;)

Ich muss zugeben, wochenmäßig hab ich grad ein wenig die Übersicht verloren. Is vielleicht auch besser so, sonst würd ich wahrscheinlich Panikattaken bekommen, weil ich nur noch so wenig Zeit habe

Naja, mitterweile hab ich die vielbesagte Rechtsgeschichte einigermaßen überlebt, auch wenn mir noch große Teile der Geschichte Frankreichs fehlen. Aber da ich die Geschichte noch ziemlich kürzen muss (sie is im Moment viel zu lang), schieb ich das grad etwas auf die Woche Urlaub. 

Dafür hab ich die Richtlinie und die deutsche Rechtsseite fast fertig, ein paar Feinheiten fehlen noch und natürlich der sprachliche Schliff.

Während der Arbeit Diplomarbeit zu schreiben is auch total doof, im Moment sieht mein Tag nämlich etwa so aus:

05.00 Uhr - Aufstehen

06.00 - 06.40 - Fahrt zur Arbeit

06.40 - 16.15 - Arbeit (dawährend kommt man mehr weniger als mehr dazu, was zu machen, wir haben uns die Zeit bis zur Frühstückspause, also 9.30 Uhr, abgezwackt, weil sonst wird das nie was)

16.15 - 17.00 - Heimfahrt

17.00 - 17.30 - Essen

17.30 - 21.15 - Diplomarbeit

21.30 - Schlafen

 

Toller Tag und sehr viel Zeit zum Arbeiten - und da will man uns mit der Uni vergleichen, die sich ein ganzes Semster zuhause verbuddeln können, wenn sie wollen. Unsereins muss dawährend arbeiten und gucken, wie er es hinkriegt. Aber immerhin dürfen wir während der Arbeit ein wenig schreiben, meine Freundin muss alles in der Freizeit und am Wochenende machen.  Wochenende is auch so eine Sache, das besteht im Moment nämlich nur aus einen Punkt - DIPLOMARBEIT  

GlasBlasSingQuintett beim Crailsheimer Kulturwochenende am 25.07.2009

Nach der Begrüßung durch eine Lautsprecherdurchsage, in der auch den Sponsoren ge­dankt wurde, wurde das GlasBlasSingQuintett durch einen der Initiatoren des Kulturwo­chenendes angekündigt. Die Jungs kamen auf die Bühne und stellten sich auf. Peter setze noch schnell seine dicke fette schwarze Sonnenbrille auf und schon begannen sie mit „Don't be cruel“ und wirklich, das klang wie Elvis Presley. Hammer, ich wusste ja das die gut sind, aber nun war mir klar, dass das ein toller Abend wird. Hammer, was man alles mit Flaschen machen kann.
 
Endie begrüßte uns und meinte, sie seien das GlasBlasSingQuintett, bekannt aus Film und Fernsehen. Sie hätten ja schon ganz viel Filmmusik komponiert und die ganzen Musi­cals erst. Ganz zu schweigen von den Werbejingles und Klingeltönen. Das nächste Lied sei aus einen bekannten Film, nämlich Mission: Impossible. Rot-Grün (also Möhre und Fritze) würde beginnen.
Und sie begannen mit dem „Theme From Mission: Impossible“. Ich freute mich sehr, dass das Lied kam, denn es war das erste Lied, dass ich vom GlasBlasSingQuintett ge­hört habe (nämlich bei Songs an einem Sommerabend – so schließt sich der Kreis ). Das Publikum war natürlich total beeindruckt, denn es hörte sich wirklich wie das Original an (also von der Melodie, die Instrumente hörten sich natürlich anders an). Einfach krass.
 
Endie meinte, dass bei nächsten Lied ein besonderes Instrument hinzukommen würde, und zwar die geschlagene Falsche. Und schon ging's weiter mit „Personal Jesus“, gesungen von Peter. Endie und Peter spielten die geschlagenen Flaschen und auch Frank hatte neben seinen „normalen“ Fla­schen noch so eine Plastikflasche in der Hand. Und dann ging's rund. Mit den Plastikfla­sche wurde der Rhythmus geschlagen, da mussten auch schonmal die Kopfe für herhal­ten. Aus dem Publikum kamen ungläubige Laute, die schienen sich wie ich auch zu fra­gen, ob das denn auf die Dauer nicht irgendwie weh tut, denn sehr sachte haben sie nicht zugehauen ...
 
Während wir fleißig klatschten bauten die Jungs für das nächste Lied auf. Frank dankte uns dann und beglückwünschte uns, wir hätten soeben den längsten Umbau überstanden. Dann erzählte er uns, dass er letztens in seinem Garten gelegen sei und da habe er doch tatsächlich ein neues Instrument gefunden, die Kronkorken-Kastagnetten (und er machte sie uns vor). Die würden nun auch bei dem folgenden Lied eingesetzt werden. Aber wir sollten besser auf die beiden Flaschen an der Seite achten (und nein, er meinte nicht Frit­ze und Endie, sondern die Instrumente auf denen sie spielen sollten – Bügelbierflaschen, die mit dem Finger „geploppt“ werden).
Nun kam mein absolutes Highlight, „Ploppcorn“. Der absolute Wahnsinn, die „geplopp-ten“ Falschen hören sich so geil an, vor allem, wenn sie immer schneller gespielt werden und immer mehr Achtel reinkommen. Waaaaahnsinn. Und einfach ein wunderschönes Lied.
 
Endie kündigte uns nun an, dass das folgende Lied sehr alt sei, es sei aus dem 17. Jahr­hundert und ganz schön schwierig zu spielen. Und um es für sie noch schwieriger zu ma­chen, würden sie sich jetzt Brillen aufsetzen, damit sie gar nichts mehr sehen könnten. Gesagt, getan, sie setzen so eine Art Taucherbrille mit hervorstehenden aufgemalten Au­gen auf. Endie meinte, wenn einer nicht vor seinem Mikro stehen würde, sollten wir das doch bitte sagen, wir könnten ja einfach die Farbe rufen und die Richtung in die der Betref­fende gehen soll. Wir mussten dann gleich „Grün“ rufen, denn Fritze stand eindeutig nicht vor seinem Mikro. Allerdings konnte er mit unsere „Rechts“ nichts anfangen und rutschte in die falsche Richtung. Endlich fand er durch Kopf nach vorne schlagen (und beim richtig stehen das Mikro treffen) seinen Platz. Nur fielen im dann die Augen aus der Brille.
Als er auch dieses Problem bewältigt hatte, konnte es endlich losgehen mit „Menuett aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach“ von Johann Sebastian Bach. Wirklich wunderschön, das Liedchen. Und ganz ehrlich, es hört sich so an, wie wenn es für Fla­schen geschrieben wurde. Eines meiner Highlights des Abends.
 
Ohne Moderation ging's weiter mit „Ich wollt nur mal mit dir trinken“. Die Melodie war die des Liedes „I just called to say I love you“ und Peter suchte nun nach Möglichkeiten, um endlich wieder trinken zu können. Es gibt da ja so viele, aber irgendwie ist grad wirk­lich keine der Möglichen da ...
 
Die Jungs verrieten uns dann, dass sie uns nun das Lied vorspielen würden, dass sie als erstes auf Flaschen gespielt hatten. Es sei jetzt lange Zeit nicht im Programm gewesen, weil sie dachten, es sei vielleicht ein wenig banal, aber sie hätten gemerkt, dass es ihnen immer noch Spaß macht, es zu spielen. Deswegen würden sie es heute Abend aufführen. Inzwischen war Peter mit einem Kasten angerückt und verteilte Flaschen und Endie ver­riet, dass es die Originalflaschen von der Erstaufführung seien. Er sah seine Flasche an und meinte, dass er damals wohl habe fahren müssen, da sei noch soviel drin.
Aber dann begann es endlich „Das erste Lied“. Und was für ein Kracher es war. Die Jungs tranken erst die erste Strophe, dann den ersten Refrain, anschließend trank Möhre sein Solo zu früh und dann kamen noch ein paar Strophen. Aber dass kann man eigentlich nicht beschreiben, dass muss man gesehen haben. Das ganze Publikum ist vor Lachen fast zusammengebrochen.
 
Die Jungs sortierten sich und ohne Moderation ging's weiter mit „My Sharona“. Diesmal durften Frank und Möhre die geschlagene Flasche spielen, während Endie und Fritze Falschen bliesen und Peter sang. Während des Liedes gerieten Frank und Möhre so au­ßer Rand und Band, dass sie sich wie wild ihre Falschen auf die Oberschenkel schlugen. Irgendwann setze Peter dem armen Fritze einen gelben Bauhelm auf und schob ihn zwi­schen die zwei Wilden, wo Fritze dann als Trommel missbraucht wurde. Aua ...
 
Endie verriet uns, dass der Fritze das ganz gut wegstecken würde, seit sie ihm den Helm aufsetzen würden. Trotzdem saß Fritze erstmal sehr benommen auf einer Bierkiste und stieß beim Aufstehen fast seinen Mikroständer um. Aber über den Arbeitsschutz, dem er den Helm zu verdanken hatte, war er trotzdem froh. Er baute dann auch seine Sachen auf, eine Rezeptionsklingel und zwei leere 10-Liter-Kanister am Gürtel. Endie erzählte uns da­während, dass es oft vorkomme, dass eine Stunde vor Konzertbeginn auf einmal die örtli­che Brauerei vor ihrer Garderobe stehe und sie bitte, das Konzert doch auf dem örtlichen Bier zu spielen. Das sei aber ein Problem, denn die Kästen seien ja noch nicht zurechtge­trunken und wenn sie das machen würden, könnte das mit dem Konzert ein Problem wer­den. Und wenn man doch auf den Flaschen spielen wolle, müsse man eben so unschöne Dinge tun wie das ganze gute Bier ins Klo zu kippen. Davon würde auch der folgende Song handeln.
Dann begannen sie mit „GlasBlasSingDing“. Sie hatten dabei „Du hübsches Ding“ mit ei­genem Text versehen. Endie klärte Peter auch gleich auf, dass dieses Lied HipHop sei, was zur Folge hatte, das sich Peter äußerst seltsam und eckig bewegte. Ansonsten hip-hoppten sie ihren Text ins Mikro – Respäckt, hätt ich gar nicht gedacht, dass sie das auch so gut hinbekommen. Was Instrument angeht, gab es diesmal erstaunlich wenige, Möhre und Frank hatten jeweils nur eine Glasflasche, auf der sie den Rhythmus klopften. Fritze spielte auch nur eine Flasche, aber dafür klingeln und wieder als Schlagzeug herhalten, man kann nur hoffen, das Möhre beim wilden Trommeln nicht seinen Hintern getroffen hat .
 
Endie meinte, sie würden die Temposchraube nun wieder ein bisschen andrehen, das nächste Lied sei dann wieder ein wenig schneller. Frank hätte bei diesem Lied eine beson­ders schwierige Rolle, er würde die Flaschen-Oboe spielen, eine 1,5 l-Plastikflasche. Um die zu spielen bräuchte man die Konstitution eines Tiefseetauchers, so für das Luft reinbla­sen und raussaugen. Diese Konstitution hätte der Frank aber nich. Da sie das Lied aber gerne mal durchspielen würden und Frank das Ende auch mal bei Bewusstsein erleben könne, müssten wir ihnen helfen. Wenn wir merken würden, dass Frank das Bewusstsein zu verlieren drohe, dann müssten wir ihn anfeuern mit „Zieh Frank“, wie bei den Skisprin­gern.
Dann begannen sie mit „Viva Las Vegas“, gesungen von Peter, der sich schon wieder eine andere Sonnenbrille aufgesetzt hatte. Gleich nach den ersten Tönen wollte Peter von Frank wissen, ob es noch gehen würde. Da ging es noch, aber im Laufe des Liedes litt der arme Frank doch sehr und am Ende fiel er doch tatsächlich trotz unserer anfeuernden „Zieh Frank“-Rufe dem Endie in die Arme, der ihn die letzten Takte am Hemdkragen vor sein Mikro zog. Dann musste Peter den Bewusstlosen übernehmen und Fritze und Endie fächelten ihm Luft zu.
 
Peter wollte dann von uns wissen, ob der Frank nochmal singen soll – na klar soll er. Aber immerhin meinte Peter, dass sie was Langsames singen würden, damit Frank wieder zu Kräften kommen würde. Er fragte Frank, deshalb, ob Reggae in Ordnung sei, was der, noch völlig außer Atem, bejahte. Endie verriet uns, dass das nächste Lied schon das letzte Lied des Abends sei, aber wir würden ja wissen, wie wir uns zu verhalten hätten, wenn wir sie nochmal auf der Bühne sehen wollten. Außerdem machte er uns noch darauf aufmerk­sam, dass es bei dem folgenden Lied extrem wichtig sei, dass wir nichts machen würden, was er uns nicht direkt sagen würde.
Sie begannen mit „Don't worry, be happy“ und natürlich begannen die ersten nach den ersten paar Takten mit Klatschen und Mitsingen. Endie fragte missbilligend, ob er uns das erlaubt hätte. Also wurde es wieder leise, ab der zweiten Strophe durften wir dann mitpfei­fen, aber das bereuten die Jungs gleich wieder, denn ihrer Meinung nach hörte es sich entsetzlich an. Naja, ein bisschen schräg, aber sonst ging's doch Nachher durften wir dann auch mitsingen ... besonders lustig fand ich ja Peters rosa Sonnenbrille.
 
Das GlasBlasSingQuintett ging von der Bühne, kam aber nochmal zu einer Zugabe zurück. Hier unterschieden sich die beiden Auftritte. Beim ersten Auftritt gab es ein lustiges Lied mit einer Flaschenschmeiß- und -weiterreich-Choreografie mit dem Titel "Hit the road Jack". Es sah wirklich einfach göttlich aus, mit dem Flaschen-Werfen und so ... ich musste wirklich sehr lachen.Super!
Beim zweiten Auftritt kam Endie dann mit einer Ukulele auf die Bühne und meinte, dass er nun den Tontechniker aus dem Konzept bringen würde, denn das Lied mit der Ukulele würde nicht auf der Liste stehen. Aber da er sie noch stimmen musste, war das kein Problem. Er meinte, das Lied würde traurig anfangen, im Refrain würde es dann aber extrem knuffig werden. Im Refrain sollten wir dann schunkeln und uns den Text merken, dass wir beim zweiten Refrain kräftig mitsingen könnten. Aber erstmal machten sie ein Foto von uns, bei dem wir die Arme schön hochreisen solten. Dann ging's los mit „Wer Abschied nimmt“. Wir schunkelten und sangen schön fleißig mit und es war wirklich sehr schön. Schade das damit der zweite Auftritt auch bereits beendet war, ich hätt noch mehr Lieder hören können.
 
P.S.: Besonders sympathisch fand ich ja auch die Art, das Merchandising zu verkaufen - Instrumentenkoffer, Instrumentenstimmer, ... selten hab ich bei Verkaufsanpreisungen so lachen müssen
 
Fazit:
Alles in allem war das GlasBlasSingQuintett einfach super, bei denen war ich sicher nicht das letzte Mal :D
 
Bilder gibt es  hier
(falls sich jemand wundert, warum es den Bericht schon gibt und andere nicht: ich hab ihn gestern noch nach dem Konzert geschrieben, weil ich ziemlich früh zuhause war - außerdem war es ja auch kein ganzes Konzert, das ging schneller )

Diplomarbeit - Resumee der dritten Woche

Nun sind also schon drei Wochen Diplomarbeitsschreiben und somit auch zwei Wochen Freistellung vorbei. Eigentlich erschreckend. Ich hab einiges, wenn auch zu wenig in dieser dritten Woche geschafft. Das liegt aber auch einfach daran, dass ich von Montag bis Mittwoch (06.07 - 08.07) auf einem (äußerst "sinnvollen" ) Lehrgang war. Und da es sich bei den Unterkünften um Zweibettzimmer handelte, war da Weiterarbeiten einfach nicht möglich. Und mein Wochenende hab ich ja schließlich auch auf einer Klosterwiese in Franken verbracht *pfeif* .

Heute war dann auch mein erster regulärer Praktikums- oder Arbreitstag. War schon komisch, da auf einmal wieder zu arbeiten. Aber immerhin: wir dürfen, wenn wir Leerlauf haben, an der Diplomarbeit weitermachen. Meine Kollegin aus Bayern hat da leider nicht so viel Glück, ihr hat man am ersten Tag gleich drei mal erzählt, dass sie das nicht darf. Wie viel ich auf der Arbeit machen kann, hängt natürlich davon ab, wie viel wir sonst zu tun haben, aber ich denke mal, man kommt schon ab und an dazu, was zu machen. Immerhin werden wir in den einzelnen Abteilungen ja nicht dauerbespaßt

Ich denke, wenn ich  mich morgen und am Wochenende reinhänge, dann sollte ich endlich die Rechtsgeschichte und somit den ersten von fünf Punkten meiner Diplomarbeit fertig bekommen. Drückt mir die Daumen, das wär nämlich mal echt aufbauend, so nen Punkt abzuschließen . Vor allem, wenn ich mich dann mal dem wirklich Wichtigen widmen kann

 

P.S.: Auch  wenn das jetzt nix mit Diplomarbeit zu tun hat - Ich muss einfach mal eben schnell loswerden, dass das Wochenende bei "Songs an einem Sommerabend" einfach nur der absolute Hammer war. Es wird die Tage/nächste Woche nen Bericht geben, ich hab beim Lehrgang schon angefangen, teilweise gab's ja nichts anderes zu tun

Diplomarbeit - Resumee der zweiten Woche

So, nun ist die zweite Woche auch schon vorbei. Ich hab jetzt nur noch bis Ende dieser Woche, wo ich zuhause schreiben kann, dann muss ich nebenher auch wieder arbeiten und werd wahrscheinlich zu noch weniger kommen. Naja, ich hoff, wir dürfen dann nachmittags während der Arbeit weitermachen - alleine macht sich das Ding ja leider nich

Aber immerhin hab ich jetzt mit dem richtigen Schreiben angefangen und heute fünf Seiten geschafft. Das bestätigt meine Theorie, dass das Schreiben, wenn ich mich denn mal durch das Erstellen der Übersichten gequält habe, doch ziemlich einfach ist und schnell von der Hand geht.  Am Stil muss ich nur wahrscheinlich noch arbeiten

Ich hoff ja, dass ich die Rechtsgeschichte diese Woche noch einigermaßen fertig bekomme um mich endlich meinem Kernstück, dem Vergleich des deutschen und französischen Rechtsgebietes, zu widmen. Denn eigentlich soll die Rechtsgeschichte das Thema nur einleiten und trotzdem sitz ich jetzt schon seit letzter Woche. Ich hab irgendwie das Gefühl, ich bin zu langsam. Und das Ende schreitet irgendwie immer näher ... ich hab so ein kleines bisschen Angst, dass ich am Ende in Bedrängnis komme ...

Naja, wie war das positiv denken. Wird scho