Unplugged 09 - Viva Voce in Frankfurt/M. (21.01.2009)

Das Konzert begann ganz unplugged-typisch mit „Tears in heaven“ und einem wundervollen David. Ich liebe dieses Lied und finde, es ist ein wunderschöner Konzertanfang, so ein Lied wo man richtig merkt, das er eine klassische Ausbildung hat. *Schmacht* schön ...


Ohne Moderation ging's weiter mit „Hallo Leute“ und Jörg in der Hauptstimme. Besonders schön fand ich ja die Choreografie-Elemente in dem Lied, die das ganze doch sehr auflockerten und zeigten, dass unplugged nicht nur auf die Stühle beschränkt ist.


David begrüßte uns nun und besonders auch die zwei Nachzügler, die in dem Moment noch in den Saal kamen. Er meinte, dass sie sich freuen würden, in Frankfurt spielen zu dürfen und dann auch noch in Höchst. Das führte zu einigen Lachern. David meinte dann, dass sie ja zwischen ihren Liedern immer so Geschichten oder Dinge aus ihrer Band erzählen würden. Er wolle uns nun auch so eine kleine Geschichte über den Basti erzählen. Der Basti sei nämlich derjenige, der immer ausgleichen würde, wenn es mal Stress in der Gruppe gäbe. Er würde also für den Grundfrieden in der Band sorgen. Aber von den Frauen würde er immer falsch verstanden werden. Damit er sein mögliches Schicksal besser verarbeiten könne, haben sie ein Lied geschrieben. Das würde nun kommen. Er, David, wünschte uns nun viel Spaß mit Gschichten aus Bastis Leben.

Basti erzählte uns in „Fettnäpfchen“ dann wirklich einen Schwank aus seinem Leben, das wirklich nicht ganz so verläuft, wie man es sich wünscht. Denn Basti wird wirklich immer falsch verstanden und dann sind immer alle sauer auf ihn .... er kann einem ja wirklich leid tun. Wir hatten trotz allem unseren Spaß mit den Geschichten, die Basti uns erzählte und mussten mehr als einmal lachen.


Nach dem Lied guckte Basti ganz traurig und David fragte ihn, ob's wieder gehen würde. Basti nickte und David meinte, er habe grad erfahren, dass sie weitermachen könnten. Sie seien ja nun seit 10 ½ Jahren auf Tour. Damals als sie gemeinsam im Knabenchor waren, hatten sie sich gegründet. In Windsbach hätten sie auch zusammen Abi gemacht, 4/5 der Gruppe sogar erfolgreich (dabei schielte er zu Basti und der wiederum zu Heiko, so war irgendwie nicht klar, wer das Abi denn nun nicht erfolgreich bestanden hatte). Sie hätten damals nach einem musikalischen Weg gesucht. Sie wollen ja schließlich nicht nur geistliche und klassische Musik machen, wie sie es ganz am Anfang gemacht hatten. Eine Frau hätte sie auf diesem Weg ganz besonders begleitet. Basti stimmte dem zu und meinte, dass diese Frau damals zu Knabenchorzeiten auf Postern ganz lasziv an jeder Wand hing. Sie war damals die Queen of Pop und sei auch heute noch die Queen of Pop und das, obwohl sie im letzten Jahr bereits 50 Jahre alt geworden sei. Wir wüssten sicher um wen es geht, ihr Name sei MADONNA. Aber irgendwie schien doch keiner Madonna zu kennen, denn keiner jubelte. Basti und David berieten sich nun, was sie weiter machen sollten. David meinte dann, dass das Lied nur zwei Minuten dauern würde. Sie würden es trotz allem singen wollen. Da müssten wir jetzt halt durch, wir könnten ja nach dem Lied dann entscheiden, ob wir Madonna nun mögen oder nicht.

Aber entscheiden, welches Lied sie singen wollten, konnten sie dann doch nicht. David wollte nämlich „Like a virgin“ singen, während David für „Like a prayer“ war. Da sie sich partout nicht einigen konnten, begann David das „Madonna-Medley“ einfach. Basti kam dann zu seinem ersten Auftritt fast zu spät, da er hinter den Stühlen vorbei rannte und so fast nicht rechtzeitig vorne an seinem Platz war. Glücklicherweise schaffte er es aber doch ganz knapp. Heute wollte er dann auch Heiko davon abhalten, bei David im Hintergrund mitzumachen. Sah sehr lustig aus. Zum Glück haben David und Basti sich trotz allem lieb und so konnte das Lied doch einigermaßen friedlich beendet werden.


Nun ging's direkt weiter mit einem weiteren David-Hit, nämlich „Feeling good“. Ich freute mich mal wieder wahnsinnig über das Lied, denn ich liebe es total. Vor allem der Hintergrund erzeugt bei mir jedes Mal wieder die totale Gänsehaut. Und David hör ich in so einer Art Lied sowieso soooo gern


David bat dann Paul um Licht und führte die Zuschauerbefragung durch. Er wollte wissen, wer schonmal da gewesen war, wer noch nie da gewesen war, und wer nicht nochmal kommen wollte. Die letzte Frage konnte er zum Glück nicht mehr ermitteln, denn Paul machte ihm das Licht aus. David lachte daraufhin und bedankte sich bei der Lichtgestalt Paul.

Nach dieser markttechnischen Erhebung ging's unverzüglich weiter mit „Die Fliege“ gesungen von Heiko, der uns das Schicksal einer armen kleinen Sch(m)eißfliege darlegt und wie er ihr half ... Thomas Alpha Eddison sei dank war das nämlich ganz einfach


Nach seinem Lied erzählte Heiko uns, dass sie nach der Show oft gefragt werden würden, ob Jörg eine OP hinter sich habe, weil er da ein Pflaster am Hals habe. Viele würden auch wissen wollen, ob er sich vielleicht die Stimmbänder habe liften lassen. Das sei aber nicht der Fall, Jörg habe unter diesem Pflaster lediglich ein Mikrofon, dass die bassigen Laute seiner Kehle übertragen würde. Aber zuerst durfte Heiko uns den Bass machen, dann war Jörg mit seiner Schlagzeugimitation dran. Für dieses Können ernteten sie natürlich den begeisterten Applaus des Publikums. Die anderen drei kamen wieder auf die Bühne und Thomas meinte, das das nächste Lied für ganz besondere Menschen sei.

Und schon stimmte er „Mehr als ich sagen kann“ an. Ich persönlich finde das Lied irgendwie ein bisschen traurig, weil ich mir irgendwie immer vorstelle, dass es den Jungs wirklich so gehen könnte. Ich weiß ja, dass nicht immer alles autobiografisch ist, aber man neigt ja doch dazu, solche Lieder immer als des Sängers Schicksal anzusehen


Nach den letzten Takten des Liedes meinte Heiko, dass wir nun in dieser melancholischen Stimmung bleiben müssten. Das würde auch damit zu tun haben, dass sie hier ja auf der Heimatbühne der U-Bahn Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern stehen würden und die würden ja in diesem Jahr aufhören. Sie würden das sehr schade finden, da sie die Kontrollöre sehr mögen würden und auch schon einige Doppelkonzerte mit ihnen gemacht hätten. Sie selbst, Viva Voce, würden ja beim Abschiedskonzert am 01. Mai im Publikum dabei sein. Sie selbst würden ja weitermachen, aber der Thomas würde sie verlassen. Er würde Viva Voce aber treu bleiben, da er das Management nun ganz übernehmen würde. Er hätte die ganzen Jahre über immer beides gemacht, aber nun hätte er sich für das Management entschieden, da beides zusammen nicht mehr gehen würde. Sie hätten aber bereits einen neuen Mann gefunden. Er würde im Publikum sitzen, er könne also unser Nebensitzer sein. Vielleicht sollten wir den deshalb mal ganz genau anschauen . Da fiel David noch etwas ein und er unterbrach Heikos Ausführungen. Denn David hatte vorhin bei der Zuschauerbefragung ganz vergessen zu fragen, ob eine Gisela im Publikum sitzen würde. Diese Gisela könne Gisela mit Vor-, Zweit- oder Nachnamen heißen. Und tatsächlich, es meldete sich eine Gisela. Basti und David schauten sie sich ganz genau an, aber Basti stellte fest, dass es sich leider nicht um seine Gisela handelt. Nach Absprache mit David beschloss er aber, dass er es trotzdem singen würde.

Gisela konnte sich dabei wenigstens ein kleines bisschen angesprochen fühlen, denn das Lied hieß wie sie, „Gisela“. Und so erzählte uns Basti von diesem besonderen Menschen, der ihm sehr viel bedeutet und der einen zentralen Platz in seinem Leben einnimmt. Mein kleines Highlight bei dem Lied waren ja die roten Tischlampen, die dafür sorgten, dass Tanja und ich vor Lachen fast zusammenbrachen und alle anderen um uns herum dumm gucken ließen. Ich sag ja mal nicht, warum es so lustig war, falls das jemand ließt, der das Lied noch nicht kennt, aber man kann sich ja mal beim Hören des Liedes auf CD ne rot leuchtende Tischlampen vorstellen


Nach dem Lied war Thomas mit Moderieren dran. Er meinte, dass sie zwischen den Lieder immer Geschichte erzählen würden. Nun würde auch so eine kommen. Sie seien Botschafter der Stadt Ansbach. Damals, als ihnen diese Ehre verliehen wurde, gab's einen großen Empfang beim damaligen Bürgermeister der Stadt so richtig mit Buffet und Sekt. Und dann sei ihnen der Titel verliehen worden. Sie hätten sich dann ja gefragt, was es überhaupt heißen würde, Botschafter zu sein. Nachdem sie das geklärt gehabt hätten, hätten sie festgestellt, dass sie sich eher als Botschafter ihres Heimatlandes Franken fühlen würden. Sie würden also nun als die fränkischen Botschafter die fränkischen Ideale in die Welt hinaus tragen.

Heiko bat uns dann, dass wir uns zur fränkischen Nationalhymne erheben sollten, was wir drei, Elisabeth, Tanja und ich, auch umgehend taten. Damit waren wir aber leider fast alleine, da nun noch ein Mann relativ weit vorne aufstand. Nach dem traditionellen Teil ging's gleich über in den modernen Teil des „Fräggae“, in dem Thomas, der die Hauptstimme hatte, auf fränkische Art das Publikum rockte. Wir hatten wirklich ne Menge Spaß und sogar die Sache mit dem „Falleri, Fallera“ klappte. Nach dem Lied danke David uns mit einem Lachen für die Solidaritätsbekundung . Tja, I feel Fräggae, immer wieder gern


Die Voces gingen „Fallerie-Fallera“-singend nun in die Pause und wir hatten Zeit, uns zu unterhalten. Zum Glück ging's aber doch bald weiter (nicht das ich mich nicht gerne weiter unterhalten hätte, aber Konzert is doch besser, dafür hab ich immerhin Geld bezahlt )


Die Voces kamen wieder auf die Bühne und begannen sofort mit „What's up“. Jörg rockte wieder die Bühne, aber wie bereits in Aschaffenburg schaffte es auch hier wieder jemand, in die Stille kurz vor dem Ende niesen zu müssen. David wünschte dieser Person knallhart Gesundheit, was dazu führte, dass die nächsten paar Takte unter einigem Gekichere gesungen wurden. Aber die Voces fingen sich sehr schnell wieder und konnten das Lied ohne weitere Schwierigkeiten zu einem erfolgreichen Ende geführt werden.


David war dann wieder mit Moderieren dran und bat uns, mit ihnen Mateusz Phouthavong (er sprach das wirklich aus!) zu begrüßen. MaTe (das kann sogar ich aussprechen) kam dann auf die Bühne und wurde mit viel Applaus begrüßt. David erklärte uns dann, dass sie nun zu sechst ein Lied von Tom Tiger Jones singen wollten.

Die Jungs stellten sich zu sechs auf begannen mit „It's not unusual“ - diesmal ganz ungewohnt mit MaTe in der Hauptstimme. Am Anfang war es komisch, nicht Basti zu hören, aber ich muss sagen, ich war begeistert von MaTe. Er hat wirklich eine schöne Stimme und das Lied hat sich auch so echt klasse angehört. Nur schüchtern ist der Kerl


Nachdem es ganz besonders heftigen Applaus aufgrund des erste Liedes, das MaTe für uns gesungen hatte, gab, meinte Thomas, dass die anderen das so gut machen würden, er würde sich das Ganze jetzt mal aus dem Publikum anschauen. Und dann ging er einfach von der Bühne und nach hinten zu den Technikern.


Die Voces mussten nun wirklich ohne Thomas ran und bei „Weinende Männer“ bekamen wir einen Eindruck, wie sich Viva Voce in Zukunft anhören wird. Und ich muss ganz ehrlich sagen, es hörte sich gut an. Lag wahrscheinlich auch daran, dass ich es nicht sooo viel anders fand, weil ja nur ein Sänger ein anderer war und Thomas in dem Lied keine allzu dominanten Stimme singen muss. Ich denk das wird dann bei anderen Liedern deutlicher werden. Ansonsten liebe ich dieses Lied nach wie vor, egal wer mitsingt. Einfach ein tolles Lied mit einer wunderbar leichten Melodie. Toll!


MaTe durfte uns dann nochmal von seinen stimmlichen Qualitäten überzeugen und David meinte in Ami-Englisch „Now a song which is in English called 'wet kisses'“. Er wollte dann von den anderen wissen „Can we start“ und gab sich in Obama-Art gleich die richtige Antwort „Yes we can“. Einfach nur geil, diese Moderation, ich musste so dermaßen lachen! „Wet kisses“ ... äh „Nasse Küsse“ startete dann auch wirklich mit MaTe in der Hauptstimme. Und es war wirklich toll. Zwar erstmal etwas ungewohnt, weil ja normalerweise Jörg das Lied singt und die beiden ja doch unterschiedliche Stimmen haben. Aber auch MaTe passt prima zu dem Lied und nachdem der Anfang ein klein wenig unsicher war, wurde er doch sicher und konnte das Lied total souverän singen. Geil!


Nach dem begeisterten Applaus, vor allem für MaTe, fragte David, ob denn ein Thomas Schimm hier im Saal sei. Thomas winkte ihm und kam wieder auf die Bühne. Auch er applaudierte nochmal für MaTe. Aus dem Publikum kam dann die Frage, ob das MaTes erstes Mal gewesen sei. MaTe war total schüchtern und sagte dazu nix. Ich glaub er wurde sogar ein bisschen rot. David rettete ihn und meinte zu uns, dass es zwar nicht MaTes Bühnenpremiere sei, aber oft habe er da noch nicht gestanden. Er bat uns nochmal um einen Applaus für MaTe und meinte, wir würden ihn dann im Afterglow wieder sehen.

Tja, und dann kam der absolute Kontrast – Thomas Paradelied „It's my life“. An diesem Abend, als ich wirklich direkt hintereinander den Kontrast MaTe – Thomas hatte, hätte ich heulen mögen. Kann ich denn nicht beide haben. Den Thomas will ich nicht hergeben und der MaTe ist meiner Meinung nach ein Glücksgriff. Alles in allem war es das mit Abstand ergreifendste Lied für mich an diesem Abend. Ich versuchte wirklich nochmal jede Sekunde Thomas zu genießen.


David vertraute uns dann an, dass Heiko der einzig wahre Mann bei Viva Voce sei. Der Heiko sei ziemlich autoritär und habe meistens das letzte und das tiefste Wort. Deswegen habe er auch damals einen Studiengang mit Tiefgang belegt. Er sei nämlich technischer Redakteur. David erklärte uns auch gleich, was das ist, das ist nämlich eine Fachkraft für das Schreiben von Bedienungsanleitungen. Heiko meinte dann zu David, dass die heute gesucht werden würden, er habe erst letztens gelesen, dass die über 3 000 neue Leute brauchen würden. Aber ihn würden sie nicht kriegen. David meinte dann, dass die auch damals gesucht wurden, der Heiko habe nämlich für seine Verhältnisse relativ schnell einen Job gefunden. Allerdings sei er ein bisschen übers Ziel hinaus geschossen und habe ein Lied zuviel gesungen.

Da wundert mich aber auch nicht, denn bei „Tach, Herr Chef“ erzählte uns Heiko von seinem wunderbaren Chef, den er abgöttisch liebt. Naja, nicht wirklich ... auf der Bühne mag ich das Lied, aber auf CD hör ich's immer noch nicht wirklich. War also schön, es mal wieder zu hören .


So kam der Heiko zu uns, war dann auch Thomas einziger Kommentar. Im nächsten Lied, so verriet er uns weiter, würden sie sich ein bisschen aufs Glatteis wagen, denn es sei der Versuch, auf bayrisch zu singen. Vor mehr als einem Jahr wären sie beim 30-jährigen Bandjubiläum der Spider Murphy Gang im Zirkus Krone dabeigewesen. Sie, die kleinen a cappella-Jungs, mittendrin. Sie hätten damals mit Günter Siegel, dem Frontmann, ein paar Lieder singen dürfen und eine der Nummer hätte ihnen dabei besonders Spaß gemacht. Sie hätten sie deshalb ins Programm aufgenommen.

Jörg war derjenige, der uns „Sch'bum ('s Leb'n is wiar a Traum)“ darbieten durfte. Ein wunderschönes Lied, aber leider wurde es wieder ein bisschen veralbert – schade! Naja genossen hab ich's trotzdem, is ja auch ein tolles Lied.


Thomas rief dann nur „Vielen Dank, Schorsch!“, was auf der Bühne zu einigem Gekicher führte, dann wurden die Stühle zur Seite gerückt und schon ging's los mit dem „Radio-Medley“, welches ja streng genommen drei Lieder sind. David durfte uns zuerst „Radio Gaga“ darbringen, dann war Basti mit „Video killed the radio star“ dran und schließlich sang Thomas noch für uns „Ich grüße alle (und den Rest der Welt)“. Ich mag Medleys ja total gerne und dieses besonders. Und wie meinte Tanja an dem Abend augenzwinckernd zu mir: „Ich wart ja nur noch drauf, dass sie mal „Radio“ von den Wise Guys reinnehmen“ ... das wär immerhin a cappella, muss meiner Meinung nach aber nicht unbedingt sei


David wollte dann noch in unseren Applaus hinein wissen, ob wir rocken wollen. Na klar wollten wir! Und so rockte David für uns „Mamalou“ und brachte selbst Frankfurt (die Viva Voce an dieser Stelle ja zum ersten Mal genießen durften) zum Feiern. Party kann ich da nur sagen!


Die Voces gingen von der Bühne, kamen aber aufgrund unsere nicht enden wollenden Applauses wieder. Heiko erklärte uns dann, dass sie, wenn sie ein Lied covern würden, immer versuchen würden, es in einem anderen Musikstil zu singen, am besten einem, in dem man das Lied vorher noch nie gehört hatte. Beim folgenden Lied hätten sie sich aber nicht auf einen Musikstil einigen können. Deswegen dürften wir jetzt entscheiden im welchem Musikstil, oder besser in welchen fünf Musikstilen sie das Lied singen sollten. Er würde jetzt auf Zurufe warten und die Stile dann unter den Jungs verteilen.

Leider kamen bei „You're my heart, you're my soul“ diesmal keine wirklich ungewöhnlichen Musikstile heraus. Das lag sicherlich auch daran, dass so viele Neuhörer da waren, die es darauf anlegen, wirklich ungewöhnliche Stile zu hören. Aber Heiko durfte trotzdem mit Free-Jazz beginnen und hatte wohl Angst, wir würden den Stil nicht erkennen und rief ihn so in seine Interpretation. Jörg durfte danach im Reggae ran und machte uns den zugekifften Jamaikaner ... göttlich. Thomas rappte dann die Bühne und war total cool. Dagegen konnte Basti dann nur anschreien, denn Heiko hatte ihn zu Punk verdonnert. David durfte dass Lied dann am Ende noch mit Oper abrunden.


Die Voces blieben gleich auf der Bühne und sangen „Volare“ für uns. Diesmal standen sogar noch ein paar Leute aus dem Publikum auf. Besonders lustig war ja wieder, dass wir die einzigen waren, die u.a. das Danke-Spiel kannten. Da konnte David wieder nur grinsen .


Die Voces gingen nun nochmal von der Bühne, kamen aber nochmal wieder und dann gab es für uns zu sechst und ohne Mikos „Sommernachtstraum“ - so quasi als Betthupferl. Wunderschön das Lied *träum* ...


Im Afterglow gab's für uns dann noch das fast schon obligatorische „Ja Schatz“ und – wunderschön „Du bist da“ (zu sechst). Seit dem weiß ich, das Barock nur ein fränkisches Wort sein kann – es war ja auch einfach zu goldig, dass David bei diesem Wort einfach nicht verbergen konnte, wo er herkommt. Ansonsten hab ich mich total gefreut „Du bist da“ zu hören, ich hör das Lied viel zu selten auf Konzerten und liebe es so dermaßen. Toll, ein wunderschöner Abschluss für ein super Konzert.

19.3.09 16:32

Letzte Einträge: Adventskalender, Hier ist es zur Zeit ein wenig ruhig ... , Wieder da ...., Neue Schadtaten :D , Adventskalender, GlasBlasSing Quintett in Karlsruhe (06.05.2011)

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL